Wilstedt

Bekannt ist Wilstedt u.a. durch die jährlichen Olivenöl Abholtage. Der Ort liegt südlich von Tarmstedt im Landkreis Rotenburg/Wümme. Während dieser Wanderung folgen wir weitgehend dem Wilstedter Apfelpfad.

Der Apfelpfad verläuft rund um den Ort. Unterwegs gibt es mehrere Rastplätze die alle mit detaillierten Informationen rund um den Apfel ausgestattet sind. Entlang der Strecke gibt es viele verschiedene Apfelbäume. Neben jedem der Apfelbäume steht eine Tafel mit weiteren Informationen über die jeweilige Apfelsorte.

Zusätzlich machen wir einen Abstecher zu den Kratt-Eichen südlich von Wilstedt in der Nähe von Buchholz. Eine Besonderheit dieses unter Naturschutz stehenden Waldes sind die in bizarren Formen gewachsenen Äste der großen Eichbäume. Die Form dieser Bäume endstand durch vielfachen Viehverbiss, als die Bäume noch kleiner waren. In der Vergangenheit durften Rinder, Schweine und auch Pferde in den Laubwäldern weiden. Das ist heute verboten.

In urgeschichtlicher Zeit, zur Zeit der Hügelgräber, war die Waldweide üblich. Im Mittelalter führte sie neben dem starken Holzeinschlag zum Absterben der meisten Wälder Norddeutschlands, an deren Stelle sich die Heide ausbreitete.

Ausgangspunkt unserer Rundwanderung um Wilstedt ist der Parkplatz am Freibad. Von dort aus geht es nach Westen zur Dipshorner Straße. Wir umrunden den Kreisverkehr geradeaus und folgen dem nächsten nach links abzweigenden Weg nach Süden. Der Weg führt uns in den Wilstedter Holz. Sobald der Weg an einem quer verlaufenden Weg endet wenden wir uns nach rechts.

Kurz drauf überqueren wir die Buchholzer Straße und tauchen gleich wieder in den Wald ein. Nach 200 Metern zweigt ein Pfad nach links ab. Er bringt uns vorbei an einer steilen Rampe die in eine ehemalige Sandgrube führt. Wir folgen weiter dem Pfad am Hang entlang bis wir zum Wald der Kratt-Eichen kommen.

Bei den Kratt-Eichen gibt es eine Info Tafel mit detaillierten informativen Informationen. Dazu kommt der Hinweis auf die hier gefundenen Hügelgräber. Bitte lasst die Bäume so wie sie sind und bleibt auf dem Weg. Klettern auf den Bäumen ist strikt untersagt. Die Bäume könnten Schaden erleiden.

Nach diesem interessanten Stop kommen wir an den Fischerhuder Kirchweg. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem Kirchweg nach Norden. Wir nähern uns jetzt wieder Wilstedt, werden den Ort aber erst gegen Ende der Wanderung wieder erreichen.

Langsam nähern wir uns dem Wilstedter Apfelpfad. Am Wegesrand tauchen die ersten Apfelbäume auf. Jeder dieser Bäume hat daneben eine Tafel mit dem jeweiligen Apfel, dem Namen und weiteren Informationen. Wenig später sehen wir auf der linken Seite den ersten Rastplatz. Für uns Gelegenheit für eine Pause. Wir haben fast die erste Hälfte unserer Wanderung hinter uns.

Gut gestärkt geht es weiter nach Norden. An der vor uns liegenden Kreuzung biegen wir nach links ab auf den Eschenweg. Nach einem leichten Rechtsbogen geht es weiter geradeaus in Nordwestlicher Richtung. Der Weg endet kurz vor der Wörpe, die wir jedoch nicht zu sehen bekommen.

Dort biegen wir nach rechts ab, überqueren eine Draisinen Strecke und erreichen an der Zufahrt zur Wilstedter Mühle die Tarmstedter Straße. Vorbei an einer Pferdekoppel kommen wir an einen weiteren Rastplatz. Wenig später erreichen wir die ersten Gebäude am Rand von Wilstedt. Wir verlassen den Ort gleich wieder und halten uns nach links.

Nach 600 Metern biegen wir nach rechts ab und kommen so an die Bülstedter Straße. Es geht jetzt kurz durch ein Wohngebiet dann biegen wir an der Vorwerker Straße erneut nach links ab. An der nächsten Möglichkeit halten wir uns jetzt rechts und folgen dem Weg durch die Wiesen nach Süden. Der Weg macht schließlich einen Rechtsbogen und wir erahnen bereits das Ziel unserer Rundwanderung. Vor uns sehen wir die Zufahrt nach links zum Parkplatz.

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