Durch Bruch, Moor und Heide

Diese Wanderung im Landkreis Verden beginnt in Diensthop. Der kleine Ort liegt südlich von Dörverden zwischen Weser und Aller. Ausgangspunkt ist der beliebte Gasthof Waidmannsheil in Diensthop.

Unsere Rundwanderung führt uns durch unterschiedliche Landschaften östlich des Ortes. Auf dem Weg bis zur Aller die wir in Hülsen erreichen geht es durch viele Wälder, ein Moor und auch durch ein kleines Heidegebiet.

Den Abschluss dieser Wanderung genießt man am besten im Gasthaus Waidmannsheil. Hier gibt es lecker Kaffee und Kuchen und zur Mittagszeit bzw. am Abend auch ein gutes Essen im Restaurant. Im Sommer sitzt man im wunderschön angelegten Garten hinter dem Haus. Parkplätze sind ebenfalls genug vorhanden.

Wir starten direkt am Gasthof und werfen einen Blick auf den Snedenstein neben dem Eingang. Snede ist ein altes Wort für Grenze. Es handelt sich also um einen alten Grenzstein. Davon werden wir sowohl in Hülsen wie auch auf der zweiten Hälfte der Wanderung noch mehr zusehen bekommen.

Gegenüber vom Gasthof liegt versteckt im Wald der Nachbau eines alten Hügelgrabes. Solche Grabhügel gibt es noch mehrere in den umliegenden Wäldern. Eine Tafel erklärt hier den Aufbau eines Hügelgrabes.

Nach der Besichtigung folgen wir vom Gasthof aus dem Weg nach Süden am Ortsrand entlang. Links von uns liegt der Wald und rechts sehen wir vereinzelt Bauernhäuser stehen. Wir folgen dem Weg bis zum Querweg am Dorfende. Dort biegen wir nach links ab.

Weiter geht es vorbei an einem Sportplatz. Links im Wald ist ein einsamer See versteckt. Dann biegen wir an der vor uns liegenden Weggabelung nach links ab. Abwechselnd geht es durch Wald und vorbei an grünen Weiden. An der nächsten Weggabelung zweigen wir nach rechts ab. Hier ist bereits ein Wanderweg nach Hülsen ausgeschrieben.

Wenig später erreichen wir eine befestigte Straße. Hier biegen wir nach links ab und folgen dieser für eine Zeit. Die Straße ist jedoch nicht stark befahren. Teils kann man auch auf dem unbefestigten Teil neben der Straße wandern. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und an der Querstraße zweigen wir nach rechts ab.

Vorbei an einem einsamen Hof biegen wir an der nächsten Möglichkeit scharf nach links ab. Wir sind immer noch auf einer befestigten Straße. Vor uns sehen wir jetzt erneut einen Wald. Hier endet der befestigte Untergrund und es geht weiter auf einem schönen Waldweg. Wir folgen dem Weg der nach rechts einbiegt und folgen diesem.

Der Weg macht einen Rechtsbogen und verläuft dann in einem Linksbogen man Waldrand entlang. Hier treffen wir auf einen kleinen Heideabschnitt links des Weges. Weiter auf dem Weg biegen wir an einer Kreuzung auf einen rot gepflasterten Weg nach rechts ab.

Etwas später sehen wir kurz vor einer Kreuzung ein Hinweisschild zum Landwehr. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Die Landwehr liegt abseits des Weges links am Waldrand neben einem Feld.

Bei einer solchen Landwehr wurden 3 Erdwälle hintereinander aufgehäuft und dicht mit Hecken bepflanzt. Somit konnten Feinde abgewehrt werden. Die 3 Erdwälle sind noch erkennbar. Allerdings sind diese heute von Bäumen überwuchert. Ein Besuch lohnt sich. Die Tafel gibt mehr Infos zur Geschichte.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Hülsen. Vorbei an einem Bauernhof erreichen wir wenig später den Ort. Wir kreuzen die alte Bahnlinie die Verden mit Celle verbunden hatte. Heute ist dort ein beliebter Radweg. Eine Tafel gibt Infos über die Umgebung.

Hinter dem Sportplatz erreichen wir das Schafstallviertel von Hülsen. Mehrere Schafställe sind hier zu besichtigen. Tafeln geben Auskunft über die Geschichte. Dabei wurden Sitzgelegenheiten im Kreis angeordnet. Für eine Rast bieten sich weitere Sitzgruppen am Rande an.

Nach einer ausgiebigen Tour vorbei an den Schafställen geht es weiter zur Aller. Wir erreichen sie direkt am Feuerwehrhaus. Dort gibt es eine kleine Schutzhütte und weitere Bänke. Ein paar Stufen führen hinab zur Aller wo auch eine Anlegestelle für Kanufahrer ist. Auch dieser Platz bietet sich für eine Rast an. Wie bereits am Anfang der Tour gesagt stehen auch hier weitere Snedensteine.

Nach einer Rast in Hülsen geht es auf den Rückweg. Anfangs folgen wir dem Mühlenweg durch den Ort gen Nordwesten. Am Ortende geht es wieder in den Wald hinein und wenig später vorbei an Ackerflächen. Schließlich erreichen wir den vor uns liegenden Wald.

Der Weg macht einen Linksbogen. Der Weg geradeaus scheint versperrt. Alles ist zugewachsen aber eine Schranke erinnert daran dass hier mal ein Weg war. Mit etwas Geschick findet sich ein Weg links davon und wenig später liegt vor uns anfangs noch ein Pfad und dann ein grün bewachsener Waldweg.

Wir kommen jetzt in eine Moorlandschaft. Der Waldweg ist mit Holzbohlen abgesichert. Links und rechts des Weges stehen die Bäume tief im Wasser. Rechts des Weges stehen 3 weitere Snedensteine. Jeder Stein ist ein Unikat. Am Ende des Weges zweigen wir am Querweg nach links ab und an der nächsten Möglichkeit nach rechts.

Wir sind jetzt wieder nah an Diensthop. Allerdings wollen wir noch einen kleinen Schlenker einbauen. Vorbei am Biotop Erlenbach biegen wir an der nächsten Gabelung nach rechts ein und besuchen den kleinen Mauschelsee der einsam mitten im Wald liegt.

Vorbei am See mit seiner kleinen Schutzhütte biegen wir an einem Hochsitz nach links ab und erreichen offenes Feld. Gegenüber liegt der Friedhof von Diensthop. Wir halten uns an der Straße nach links und sehen wenig später vor uns bereits das Gasthaus Waidmannsheil und damit das Ziel unserer Rundwanderung.

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