Hinterholz und Hohenmoor (Nordpfade)

An einem verregnetem Februar Morgen ging es von Bremen nach Bremervörde. Unser Ziel ist der Nordpfad Hinterholz und Hohenmoor in Elm. Er beginnt an der Windmühle Henriette und führt durch Felder und Wiesen, Wälder und Moore zur Moorschutzhütte Hohenmoor und zurück.

Wir starten direkt an der Windmühle. Hier ist ein kleiner Parkplatz auf Rasen. Die Holländer-Galerie-Windmühle wurde 1773 ursprünglich in Hamburg erbaut und 1871 nach Elm verlagert. Bei entsprechender Voranmeldung kann die Windmühle auch besichtigt werden.

An der Nordpfade Tafel gegenüber der Mühle informieren wir uns über den vor uns liegenden Rundweg. Dann folgen wir dem Weg hinab neben der Mühle. Wir sehen bereits die ersten Schilder und folgen der Straße raus aus dem Ort. An der vor uns liegenden Kreuzung folgen wir dem Weg geradeaus immer am Waldrand entlang.

Langsam geht es hinein in den Elmer Hinterholz, einem schönem Landeswald. Die breiten und festen Wege sind bei einem regnerischen Tag sehr praktisch. Echte Wanderer bleiben an einem Regentag nicht zu Hause sitzen.

Am Ende des Waldes haben wir einen schönen Ausblick auf die vor uns liegende Wiesen und das Elmer Hohenmoor. Wir wenden uns nach links und wandern weiter am Waldrand entlang. Ein Weg zweigt nach links ab. Dieser bringt uns zum einsam gelegenen Hof Buschdeel. Hinter dem alleinstehenden Hof nehmen wir den nächsten Weg nach rechts.

An der nächsten Kreuzung nehmen wir den nach links abzweigenden Wiesenweg der uns zur Straße führt. Hier wenden wir uns nach rechts bis nach Vorhorn. Hier verlassen wir die Straße erneut und biegen nach rechts in einen Feldweg ein. Wenig später zweigt der Weg nach links ab. Die Landschaft rundum verrät dass wir uns in einem Moor befinden.

Das Wasser im Graben neben dem Weg ist bereits tiefbraun vom Moor. Nach der nächsten Abzweigung nach rechts treffen wir wenig später auf den Oste-Schwinge-Kanal. In der Vergangenheit als hier noch Torf gewonnen wurde war dieser Kanal wichtig für den Transport des Torf nach Hamburg. Heute ist es nur noch ein kleiner tiefer Bachlauf.

Wir folgen dem Weg parallel zum Kanal bis zur Moorschutzhütte. An der Hütte gibt es eine weitere Info Tafel der Nordpfade. Die Schutzhütte hat eine offene Veranda und einen überdachten Schuppen. Damit ist dieser Rastplatz auch bei Regen gut geeignet. Bei schönerem Wetter bietet sich der Besuch des umfangreichen Torfstichpfades an der hinter der Schutzhütte angelegt wurde. Dieser ist ergänzt durch mehrere schöne Sitzgruppen und Bänke.

Nach der Rast geht es vorbei an der Nordpfade Tafel zum nahen Tinster Holz. Am Waldrand treffen wir auf den Friedhof Tinster Holz mit seinen alten Grabsteinen. Von der Anhöhe hat man einen schönen Rundblick über das Elmer Hohenmoor. Wir folgen dem Weg parallel zum Wald bis zum Mulsumer Moor.

Dort wenden wir uns an der Gabelung nach rechts. Wenig später treffen wir erneut auf den Oste-Schwinge-Kanal den wir über die Brücke überqueren. Vor uns sehen wir bereits wieder den Elmer Hinterholz den wir vom Anfang der Wanderung kennen. Wir wenden uns nach links und wenig später geht es hinein in den dichten Wald.

Der Weg führt immer geradeaus bis wir am Waldende bereits die ersten Häuser von Elm erkennen. Am Waldrand wenden wir uns nach rechts und erreichen den Hinweg dem wir nun nach links zurück nach Elm nehmen. Die Windmühle sehen wir bereits und damit sind wir wenig später am Ziel unserer Wanderung auf der schönen Nordpfade.

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