Hunte – Heide – Hügelgräber

Diese Wanderung gehört zur Wildeshauser Reihe „Wilde Geest zu Fuß“. Sie führt vom Pestruper Gräberfeld aus in einem großen Bogen hinein nach Wildeshausen. Unterwegs besuchen wir einen Waldlehrpfad. Nach einem Bummel entlang des alten grünen Stadtwalls erreichen wir die Alexanderkirche. Entlang der Hunte geht es wieder zurück aus Ausgangspunkte. Unterwegs besuchen wir dann noch das Pestruper Moor.

Aber immer der Reihe nach. Südlich von Wildeshausen parken wir am großen Parkplatz am Pestruper Gräberfeld. Von dort aus geht es über die Landstraße direkt hinein in das angrenzende fast 40 ha große Gräberfeld. Wir folgen dabei immer der roten Markierung der Wilde Geest Markierungen. In diesem Gräberfeld befinden sich mehrere Gräber aus der späten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit. Am nördlichen Rand sehen wir einen kleinen Schafstall und wenig später 4 informative Tafeln mit weiteren Details zu den archäologischen Funden,

Vom Gräberfeld aus geht es in den angrenzenden Wald. An der Weggabelung im Wald zweigen wir nach rechts ab und folgen der roten Markierung. Wir erreichen den südlichen Rand von Wildeshausen und biegen nach links in den Heideweg ein. Wir queren die Goldenstädter Straße und erreichen den Wildeshauser Stadtwald. Auf idyllischen Wegen geht es durch den Wald an der alten Lehmkuhle in dem es einen sehr schönen Waldlehrpfad gibt. So lernen wir unterwegs so einiges über Flora und Fauna im Wald. Wir lernen dabei auch diverse Bäume im Details kennen.

In einem großen Bogen führt der Lehrpfad durch den Wald. Am Ende erreichen wir ein Arboretum das vom Rotary Club Wildeshausen finanziert wurde. Für uns geht es nach links, für kurze Zeit entlang der Umgehungsstraße bevor wir an der Bahnlinie nach rechts abzweigen. Der Weg bringt uns parallel des Bahngleises nach Wildeshausen hinein.

Hinter dem Friedhof erreichen wir die Visbeker Straße und biegen nach rechts ab. Wenig später steht auf der linken Seite die Fleisch- und Wurstwerkstatt Ulrich Tonn. Dort haben wir die Möglichkeit gut und günstig zu Mittag zu essen bevor wir den Ort weiter entdecken.

Das nächste Etappenziel ist der alte grüne Stadtwall. Von den mittelalterlichen Verteidigungsanlagen ist nicht mehr viel übrig. Ein schöner Wanderweg führt aber rund um die Innenstadt vorbei an der Alesanderlirche. Sie ist die einzige Basilika im Oldenburger Land und einen Abstecher wert.

Mittlerweile haben wir die Hunte bereits erreicht und folgen ihr. Unser Weg führt uns dabei durch den Stadtpark „Burgwiese“. Unterwegs überqueren wir verschiedene hölzerne Frußgängerbrücken. Schließlich erreichen wir den Rand vom Pestruper Moor. Nach links weist das Schild nach Pestrup, ein kleines Dorf an der Hunte. Wir nehmen den ausgeschilderten Weg nach rechts. Vorbei an grünen Weiden kommen wir in das kleine Moor.

An einer feuchten Stelle geht es über einen kleinen Holzbohlensteg dann weiter auf und ab durch den Wald. So erreichen wir schließlich wieder den Parkplatz am Pestruper Gräberfeld. Eine Schutzhütte lädt zu einer abschließenden Rast ein. Aber auch mehrere offene Sitzgruppen sind hier vorhanden.

Fotoalbum