Ohetalrunde

Der Naturpark Hümmling liegt im Emsland, ganz im Westen von Niedersachsen. Die Ohetalrunde ist einer der dort markierten Hümmling-Pfade. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist am Heimathaus in Börger. Dieser Weg wurde vom Deutschen Wanderverband mit dem besonderem Prädikat „Traumtour“ ausgezeichnet.

In Börger gibt es einen weiteren Hümmling Pfad, den Wacholderpatt. Dieser ist nur am Wochenende begehbar da er auf einem Übungsgelände der Bundeswehr verläuft.

Am Heimathaus gibt es ein paar Parkmöglichkeiten. Nach einer Runde über die Anlage mit alten Fachwerkhäusern rund um einen Teich folgen wir den gut erkennbaren Schildern auf dem Rundweg in Richtung Naturschutzgebiet Oberlauf der Ohe.

Dazu geht es nach Süden raus aus dem Ort und an der ersten Möglichkeit vor einer Pferdekoppel nach links. Auf dem Weg durch die Wiesen kommen wir an einem modernen Wegkreuz und einer kleinen Kapelle vorbei. Wir teilen uns den Weg mit dem Hümmlinger Pilgerweg. Daher sollten wir bei den Wegmarkierungen darauf achten dem richtigen Weg zu folgen.

Hinter der Landstraße geht es kurz nach rechts und dann nach links für einen Moment durch ein Gewerbegebiet. Kurz drauf sehen wir bereits die Schilder die zur Weidenkirche zeigen. Das wird unser erstes Etappenziel.

Die Weidenkirche hat wie der Name sagt ein Dach aus Weiden. Hier lohnt ein kurzer Stop, nicht nur für Pilger bevor es weitergeht auf unserer Wanderung. Die Ohe ist nicht mehr weit. Den kleinen Bachlauf müssen wir über Steine überqueren, eine Brücke gibt es nicht. Aber keine Angst, es sind große sichere Steine.

Hinter der Ohe durchqueren wir einen kleinen Wald, an dessen Ende eine Bank steht. Dann geht es nach rechts durch die Wiesen weiter bis wir den nächsten Wald erreichen. Wir folgen dem Weg auf sicherem Weg. Rechts von uns hören wir gelegentlich die Autos auf der Börger Straße.

Nachdem wir die Straße erreichen und sie überqueren weisen die Schilder bereits zum nächsten Highlight, dem Grabhügelfeld Männige Berge. Geradeaus zieht sich der Weg nach Südwesten teils durch Wald und dann wieder vorbei an Feldern und Wiesen. Nach etwa 3 km liegt das Grabhügelfeld links von uns am Wegesrand.

Nach rechts lohnt ein Abstecher zur Spahner Buche. Sie liegt lediglich 70 m vom Weg entfernt und ist ein wirklich imposanter Baum. Zurück auf dem Hauptweg folgen wir diesem bis zu einer gemütlichen Sitzgruppe auf der rechten Seite. Viele dieser Sitzgruppen stehen in Verbindung mit dem Hümmlinger Pilgerweg und bieten Denkanstöße für die Pilgerung an.

An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns rechts und tauchen erneut tief in den Wald ein. Auf meist sandigem Untergrund geht es entweder durch Wald oder am Waldrand entlang zurück nach Börger. Nachdem wir den Wald verlassen geht es über eine Kuppe. Dahinter sehen wir die ersten Häuser von Börger.

Vorher machen wir jedoch noch einen Stop am Kreuz auf dem Esch. An dem Wegkreuz gibt es auch eine Bank die zur Rast einlädt. Dann erreichen wir Börger und folgen der Beschilderung zurück zum Heimathaus. Kurz vorher gibt es eine Möglichkeit für einen Stop an einem schönen kleinen Blockhaus. Hier gibt es verschiedene Erfrischungen und auch Kaffee in Selbstbedienung. Solche Angebote unterstütze ich gerne.

Am Heimathaus angekommen haben wir erneut die Möglichkeit das Gelände ausgiebig zu erkunden sofern wir das nicht schon vor der Wanderung gemacht haben.

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