NSG Hohes Moor

Das Hohe Moor nördlich von Bremervörde ist ein altes kleines Moor das aus EU Mitteln wieder vernässt wird. Einige markierte Wege führen durch das Moor. Wanderparkplätze gibt es keine. Da muss man sich schon an die jeweiligen Eckpunkte rantasten an denen die Tafeln stehen auf denen die Wege beschrieben werden.

Meine hier beschriebene Wanderung startet am südlichen Zugang. Parken kann man am Wegesrand, dabei sollte man allerdings drauf achten dass der landwirtschaftliche Verkehr noch durchkommt. Deren Fahrzeuge sind manchmal breiter. Zusätzlich zu dieser etwa 12 km langen Tour habe ich noch eine 16 km lange Tour aufgenommen die vom nördlichen Zugang startet. Im Osten gibt es weitere Zugangspunkte die ebenfalls mit Tafeln versehen sind.

Von der Tafel aus folgen wir dem Weg geradeaus in nördlicher Richtung hinein ins Moor. Wir folgen dabei dem Königsmoordamm der links und rechts einen schönen Blick auf vernähte Moorflächen ermöglicht. Links von uns liegt der Elmer See, ein verstecktes Vogelparadies. Allerdings haben wir keinen Zugang zu dem See. Etwa auf der Hälfte zweigt der Hintere Königsdamm nach rechts ab.

Geradeaus weiter verläuft der Blumenthaler Damm dem wir allerdings nicht folgen. Wir biegen wie gesagt nach rechts ab und folgen dem Weg bis zum Oldendorfer See. Dann geht es wieder zurück bis zur leicht versteckten Abzweigung auf den leicht zugewachsenen Damm der parallel zum Blumenthaler Damm gen Norden verläuft.

Dieser versteckte Pfad verläuft vorbei an einsamen Moorseen. Im Sommer kann das Dickicht schon mal schwer zu durchdringen sein. Dafür ist es im Winter auch schon mal sehr feucht. Gute Gummistiefel sind da hilfreich wenn man diesem Pfad folgt. Wem das zu unsicher ist der kann alternativ auch dem Blumenthaler Pfad folgen. Am Ende biegt er nach rechts ab und trifft an einer einsamen Brücke wieder auf unseren Weg.

Nachdem wir hoffentlich trockenen Fußes am nördlichen Ende dieses Moorpfades angekommen sind erreichen wir die kleine Brücke. Von links kommen die anderen Wanderer. Danach geht es weiter geradeaus. Am Feldweg halten wir uns rechts und an der nächsten Möglichkeit wieder rechts.

Der Weg führt uns erneut geradeaus hinein in das Moor. So erreichen wir den Krummen Damm. Den Zugang können wir nicht verpassen. Unser Weg wird geradeaus durch einen hölzernen Zaun blockiert. Der Krumme Damm biegt nach links ab. Normalerweise führen die Wege immer geradeaus durch die Moore. Dieser Damm verläuft in einigen Bögen hin und her durch das Moor. Er ist wahrscheinlich einer der ältesten Wege hier im Moor.

An zwei Stellen gibt es kleine Bäche die überquert werden müssen. Dazu sind große Steine in die Bäche gelegt. Zusätzlich gibt es einen Handlauf an der Seite. Sehr schön sind auch die vielen Bänke die im gesamten Moor verteilt aufgestellt sind. So hat man überall die Möglichkeit entweder für eine Rast oder Zeit um die Vogelwelt zu beobachten. Entlang des vorher beschriebenen einsamen Moorpfades gibt es natürlich keine Bänke.

Nachdem wir am Ende des Krummen Damms angelangt sind führt unser Weg anfangs nach links bis wir auf eine weitere Infotafel mit der Karte treffen. Hier können wir uns orientieren wo wir gerade sind. Daneben steht auch eine überdachte Bank die bei Regen sehr hilfreich ist.

An der Karte biegen wir nach rechts ab. Vor uns grüne Wiesen. Wir kommen an eine Gabelung an der wir uns rechts halten. So erreichen wir den nahen Wald. Dort steht eine weitere dieser sehr gut gemachten Infotafeln. Nach rechts geht es auf den Hinteren Königsdamm den wir ja bereits kennen. Wir biegen jedoch nach links ab und folgen der gelben Markierung.

Wir verlassen das direkte Moor und gelangen in die Randbereiche des Hohen Moores. Der Weg macht eine Rechtsbiegung und wir erreichen einen einsam gelegenen Hof. Dort halten wir uns kurz rechts und biegen an der Infotafel nach links ab. Dabei folgen wir immer der gelben Markierung.

Kurz bevor wir die Landstraße erreichen zweigt der markierte Weg nach rechts ab. Dieser Weg bringt uns nach 1,5 km zurück zum Köningsmoordamm. Unterwegs kommen wir an ausgedehnten Moorseen links und rechts des Weges vorbei. So haben wir erneut die Möglichkeit die Vogelwelt und je nach Jahreszeit auch Kraniche zu beobachten.

Am Köningsmoordamm angelangt wenden wir uns nach links und es geht zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Allerdings hängen wir noch einen Abstecher zu einer Aussichtsplattform in der Nähe dran. Dazu folgen wir dem Feldweg nach rechts. Nach etwa 700 m sehen wir auf der rechten Seite die Plattform. Von oben haben wir einen guten Blick gen Norden über die offene Moorfläche.

Nach diesem Abstecher geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt womit unsere kleine Rundwanderung durch das Hohe Moor endet.

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